Lange Jahre war er der Superstar der russischen Orthodoxie: Weit über Russlands Grenzen hinaus galt er als Theologe und Komponist von Format. Als machtbewusster Außenamtschef des Moskauer Patriarchats ging er im Vatikan ein und aus, predigte eine orthodox-katholische Allianz der Werte, wetterte auf Konferenzen gegen den Ökumenischen Patriarchen von Konstantinopel und gegen die moralische Dekadenz des Westens.
Der gefallene Metropolit
Jahrelang gehörte Hilarion zu den bekanntesten Gesichtern der russischen Orthodoxie. Heute ist von seinem einstigen Einfluss nur wenig übrig.
