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Wer ist hier Stellvertreter Christi?

Donald Trump knüpft ikonografisch an das mittelalterliche Königtum an und wirft Papst Leo XIV. vor, als schlechter Politiker zu agieren. Ein bedeutungsschweres Missverständnis.
Chefredakteurin Franziska Harter, Donald Trump
Foto: DT / Donald Trump | Herrschergott? Donald Trump auf einem von ihm selbst geposteten KI-Bild.

Die Welt hat gelernt, dass Donald Trump eine mediale Kommunikation der Superlative betreibt, die wenig mit politischer Kommunikation nach europäischem Maßstab zu tun hat. Dass es sich nicht lohnt, über jedes Stöckchen der Empörung zu springen, das der „Truth Social“-Kanal des amerikanischen Präsidenten in hoher Schlagzahl produziert. Umso mehr, als man sich mitunter kaum des Eindrucks erwehren kann, manche der Posts dienten allein dem Zweck, der rhetorischen Prüderie des EU-Establishments pikierte Reaktionen zu entlocken. Eben darum ist es bemerkenswert, dass der bekannte Medienbischof Robert Barron Trumps jüngste Tirade gegen Papst Leo mit der Forderung nach einer Entschuldigung beantwortet.

Hinweis: Dieser Artikel ist vor Abschluss des Probeabos erschienen, weswegen er in diesem nicht enthalten ist.
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