Die Welt hat gelernt, dass Donald Trump eine mediale Kommunikation der Superlative betreibt, die wenig mit politischer Kommunikation nach europäischem Maßstab zu tun hat. Dass es sich nicht lohnt, über jedes Stöckchen der Empörung zu springen, dass der „Truth Social“-Kanal des amerikanischen Präsidenten in hoher Schlagzahl produziert. Umso mehr, als dass man sich mitunter kaum des Eindrucks erwehren qkann, manche der Posts dienten allein dem Zweck, der rhetorischen Prüderie des EU-Establishments pikierte Reaktionen zu entlocken. Eben darum ist es bemerkenswert, dass der bekannte Medienbischof Robert Barron Trumps jüngste Tirade gegen Papst Leo mit der Forderung nach einer Entschuldigung beantwortet.
Wer ist hier Stellvertreter Christi?
Donald Trump knüpft ikonografisch an das mittelalterliche Königtum an und wirft Papst Leo XIV. vor, als schlechter Politiker zu agieren. Ein bedeutungsschweres Missverständnis.
