Papst Leo XIV. wird noch in diesem Jahr nach Südamerika reisen, darunter auch in seine zweite Heimat Peru. Dies gab der Direktor des vatikanischen Presseamtes, Matteo Bruni, am Mittwoch bekannt. Neben Peru wird der Papst auch Uruguay und Argentinien besuchen, hieß es. Der genaue Reiseplan werde „zu gegebener Zeit“ bekannt gegeben.
Nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters soll der Papst vom 6. bis 8. November Uruguay mit Stationen in der Hauptstadt Montevideo sowie Paysandú und Florida besuchen. Von dort reist er vom 8. bis 11. November nach Argentinien. Auf dem Programm stehen Buenos Aires, Córdoba und der Marienwallfahrtsort Luján. Den Abschluss der Reise bildet Peru vom 11. bis 17. November mit Besuchen in Lima, Chiclayo, Cusco und Pucallpa.
Papst Leo XIV. besucht ehemalige Bischofsstadt Chiclayo
Für Peru besitzt die Reise eine besondere Bedeutung. Der erste in den USA geborene Papst verbrachte in dem Andenland lange Jahre seines priesterlichen und bischöflichen Dienstes. Von 2015 bis 2023 war er Bischof von Chiclayo. Neben der US-amerikanischen besitzt Leo auch die peruanische Staatsbürgerschaft. Deshalb wird seine Rückkehr in seine ehemalige Bischofsstadt als einer der Höhepunkte der Südamerika-Reise angesehen.
Außerdem wird Leo XIV. erstmals als Papst Argentinien, das Heimatland seines Vorgängers, besuchen. Papst Franziskus kehrte nach seiner Papstwahl nie in seine Heimat zurück. In Peru war die Reise bereits mehrfach angekündigt worden. Am Montag hatte die seit dem 28. Juli amtierende Präsidentin Keiko Fujimori bei einem Treffen mit der peruanischen Bischofskonferenz zugesichert, ihre Regierung werde „voll und ganz zur Verfügung stehen, damit der Besuch von Papst Leo XIV. in Peru ein Erfolg wird.“
Bereits Mitte Juni hatte der damalige Interimspräsident José Balcázar nach einer Privataudienz beim Papst den Besuch für die erste Novemberhälfte angekündigt.
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