Sollen Frauen, auch ohne geweiht zu sein, über die „sacra potestas“, das heißt die „heilige Vollmacht“, verfügen, mit der in der Kirche normalerweise nur Bischöfe an der Spitze einer Diözese oder als Leiter eines vatikanischen Dikasteriums verbindliche Rechtsakte setzen? Das ist im Grunde die Frage, um die sich der Schlussbericht der Studiengruppe dreht, die sich mit dem Thema „Die Teilhabe der Frauen am Leben und an der Leitung der Kirche“ befassen sollte.
Neben der Weihe: Auch Charisma begründet Autorität
Die Studiengruppe 5 des synodalen Weltprozesses schlägt einen Weg vor, die Frauenfrage auf „katholische Art“ zu lösen.
