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Mariologe zu Vatikan-Dokument: „Ein Bruch mit der bisherigen Praxis“

Das neue Vatikandokument verdunkelt die Autorität des einzelnen Bischofs und schiebt die Frage nach der Echtheit von Erscheinungen beiseite, so Manfred Hauke im Gespräch.
Ein Relief der Jungfrau Maria im katholischen Wallfahrtsort Fatima
Foto: Mathias Marx / imagetrust via www.imago-images.de (www.imago-images.de) | Manfred Hauke meint: "Das Zeugnis von Sehern ist dann glaubwürdig, wenn sie sich selbst im Hintergrund halten und die ihnen anvertraute prophetische Botschaft in den Vordergrund stellen." Im Bild: Ein Relief der Jungfrau Maria im katholischen Wallfahrtsort Fatima.

Herr Hauke, der Vatikan stärkt die Rolle des Papstes bei der Einordnung und Bewertung von Privatoffenbarungen. Nur der Papst kann die Übernatürlichkeit eines Phänomens erklären? Der Papst hat zweifellos eine besondere Verantwortung für die Gesamtkirche. Dabei sollte freilich das Prinzip der Subsidiarität gelten: wenn eine Ortskirche in der Lage ist, eine angemessene Prüfung und Beurteilung vorzunehmen, sollte der zuständige Bischof auch entscheiden können, ob ein Phänomen übernatürlichen Charakter hat oder nicht. Angesichts des vom neuen Dokument betonten Einflusses der Massenmedien, der über eine begrenzte Region hinausgeht, ist es freilich sinnvoll, eine Approbation von Seiten des Dikasteriums für die Glaubenslehre einzuholen. Dass ...

Hinweis: Dieser Artikel ist vor Abschluss des Probeabos erschienen, weswegen er in diesem nicht enthalten ist.
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