Im Nebel des Krieges ist die Wahrheit schwer zu erkennen. Das gilt auch für unblutige Konflikte innerhalb der Kirche. Jüngstes Beispiel ist das Deutungschaos um die diesjährige „Summorum-Pontificum“-Wallfahrt, die seit 2012 Freunde der Alten Messe nach Rom bringt. Wurde den Pilgern wirklich auf skandalöse Weise der Zutritt zum Petersdom verwehrt oder haben verbitterte „Tradis“ aus einer Mücke einen Elefanten gemacht? Zwischen diesen Polen bewegt sich seit Tagen der Streit im Internet. Was ist wirklich passiert?
Liturgischer Kriegsnebel
Einer Wallfahrt von Freunden der Alten Messe wird der Zugang in den Petersdom verwehrt. Nun tobt eine Schlacht um die Deutung der Ereignisse.
