Der römische Kollege hat einmal „nachrecherchiert“. Es waren magere 9.000 Follower, mit denen jener anonyme Account auf dem Nachrichtendienst „X“ aufwarten konnte, bevor er vor Kurzem mit der Falschmeldung für Aufsehen sorgte, Papst Leo habe das Staatssekretariat angewiesen, dem französischen Staatspräsidenten Emmanuel Macron keinen Termin für eine Audienz zu gewähren. Doch genau diese Nachricht wurde dann eine Million Mal aufgerufen, landete in römischen Tageszeitungen und schwappte von dort dank leichtgläubiger Medienagenturen ins Ausland über.
In Mediengewittern
Wenn der Römer essen geht, werden die Schlagzeilen sortiert: Was ist falsch, was könnte stimmen, wer hat was warum lanciert.
