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Hadrian VI. wurde vor 500 Jahren zum Papst gewählt

Der „deutschen Wut“ ausgeliefert. Vor 500 Jahren wurde der flandrische Kardinal Adriaan Floriszoon Boeyens nach einem langen politischen Konklave als Hadrian VI. Papst. Er wurde ein Papst der Entweltlichung.
Papst Hadrian VI.
Foto: wikipedia | Der Flame auf dem Stuhl Petri setzte sehr schnell neue Akzente. Hadrian VI. war ein Papst der Entweltlichung.

Der Herr schreibt auf krummen Zeilen gerade – auch bei der Papstwahl. Wie oft mögen die Herren Kardinäle politischen und egoistischen Erwägungen gefolgt sein, statt auf die Stimme des Heiligen Geistes zu hören? Und trotzdem trat am Ende ein Papst vor die Gläubigen, der ein wahrer Hirte und heiligmäßig gewesen ist. Ein solcher Fall ereignete sich auch genau vor 500 Jahren, als am 9. Januar 1522 der flandrische Kardinal Adriaan Floriszoon Boeyens zum Papst Hadrian VI. gewählt wurde, wie er sich unter Beibehaltung seines Taufnamens fortan nannte. Mit einem Deutschen, wozu man Flandern damals zählte, hatte niemand gerechnet, am wenigsten die Kardinäle selbst. Und doch war bei der Wahlentscheidung handfeste Politik im Spiel. Denn der ...

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