Genau vor einem Jahr in Rom: Sichtbar geschwächt wirkte der alte Papst, als er das Jubiläum im Rollstuhl mit der Öffnung der Heiligen Pforten einläutete. Ab Mitte Februar lag er dann fast durchgehend im Krankenhaus. Die Popularität der Päpste, ihre Sichtbarkeit bei öffentlichen Audienzen oder Gottesdiensten ist einigen Katholiken und noch mehr den vielen Romtouristen besonders wichtig. Manche machen ihren Besuch im Vatikan davon abhängig. Wir nicht. Der etwas lethargischen Stimmung zum Trotz machten wir uns zur Karwoche als „Pilger der Hoffnung“ auf den Weg nach Rom, um durch Buße, Gebet und Durchschreiten der Pforten wertvolle Gnaden und Ablässe zu erwerben.
Einwohner der Hoffnung
Zu Ostern noch als Pilger, ab Mitte des Heiligen Jahres dann als Dauergast in Rom. Persönliche Eindrücke aus den Monaten des großen Jubiläums, das Millionen in die Ewige Stadt zog.
