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Die deutsche Reformation 2.0

Die Synodalversammlung stellt die Weichen für einen deutschen Sonderweg, dessen Reformjoker die Zeichen der Zeit sind. Ein Kommentar.
Synodalversammlung stellt die Weichen für einen deutschen Sonderweg
Foto: Maximilian von Lachner/Synodaler Weg | Zweifellos gibt es eine Pressuregroup innerhalb der Konferenz, die eine andere Kirche will und die Protestantisierung des deutschen Katholizismus mit allen Mitteln betreibt.

Christliche Mehrheiten können irren. Schon die Benediktsregel weist auf die Gefahr hin, dass die Mönche einmütig einen Abt wählen, der mit ihrem sündigen Treiben einverstanden ist. Bei der dritten Frankfurter Synodalversammlung lag die Mehrheit daneben: Sie will den Bruch mit der Lehre und den Kotau vor der Welt. Allen Beteuerungen zum Trotz, man wolle keinen deutschen Sonderweg, sprechen die Pläne, ein Indult in Rom für den Frauendiakonat nördlich der Alpen zu beantragen, für das genaue Gegenteil. Durchgesetzt hat sich eine Akzeptanztheologie, die der säkularen Gesellschaft keine Angriffsfläche mehr bieten will. Mit dem Salz der Erde, das im Evangelium beschrieben wird, hat das nichts mehr zu tun.

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