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Wider ein  verdeutschtes Christentum

Vor genau 90 Jahren verabschiedete die Barmer Bekenntnissynode ihre Erklärung gegen die „Deutschen Christen“  und deren Kampf für eine Kirche im Geiste des Nationalsozialismus.
„Reichsbischof“ Ludwig Müller (1883-1945)
Foto: imago stock&people (imago stock&people) | In der Mitte der evangelische Theologe und „Reichsbischof“ Ludwig Müller (1883-1945). Er war eine der führenden Gestalten der „Deutschen Christen“.

Wir schreiben das Jahr 1934 nach Christus. Ganz Deutschland ist von den Nazis besetzt. Ganz Deutschland? Nein, denn im Mai des Jahres 1934 sah es für viele noch so aus, als könne Schlimmeres verhindert werden. Zwar war Adolf Hitler bereits seit über einem Jahr Reichskanzler und hatte durch das kurz nach seiner Wahl verabschiedete „Ermächtigungsgesetz“ die parlamentarische Kontrolle aufgehoben, aber noch lebte und regierte Reichspräsident Paul von Hindenburg. Der Weltkriegsheld und kaiserliche Feldmarschall an der Spitze des Staates galt vielen, die zwar deutschnational gesinnt, aber keine Anhänger Hitlers waren, als Garant dafür, dass die Regierung im Zaum gehalten werden könne.

Hinweis: Dieser Artikel ist vor Abschluss des Probeabos erschienen, weswegen er in diesem nicht enthalten ist.
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