Papst Franziskus hat es die „Ökumene des Blutes“ genannt – das Sterben für Christus, das sich nicht auf die katholische Kirche beschränkt, sondern alle christlichen Konfessionen einschließt. Allerdings besteht die „Ökumene des Blutes“ erst seit einigen Jahrzehnten. Die ausdrückliche Anerkennung des Martyriums in anderen christlichen Kirchen erfolgte in der katholischen Kirche erst mit dem Zweiten Vatikanischen Konzil. Seit den 1960er Jahren gelten Katholiken, Evangelische, Protestanten, Orthodoxe und Altkatholiken durch ihr gemeinsames Zeugnis bis zum Tod als im Martyrium gleichwertige Zeugen. Im Jahr 2023 rief Papst Franziskus die Ortskirchen dazu auf, die christlichen Märtyrer aus dem ersten Viertel ...
Wenn der christliche Glaube wichtiger ist als das eigene Leben
Eine neue Broschüre greift die Idee der „Ökumene des Blutes“ auf und porträtiert fünfzehn Glaubenszeugen aus dem deutschsprachigen Raum.
