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Wenn Christus auf dem Weg begegnet

Zwischen Zweifel, Hoffnung und Eucharistie, erklärt Kurt Kardinal Koch, erschließt die Emmausperikope den Weg zum Glauben an den Auferstandenen.
Jesus und die Emmausjünger
Foto: ChatGPT | Die Jünger erkennen Jesus zunächst freilich nicht; der anonyme Wegbegleiter bleibt ihnen fremd.

Die Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube.“ Diese realistischen Worte von Goethes Faust haben auch in der heutigen Welt, sogar unter Christen selbst, nichts von ihrer Aktualität eingebüßt. Zu jeder Zeit stellt sich die bedrängende Frage, wie wir angesichts der in der heutigen Welt weit verbreiteten Zivilisation des Todes auf das Leben hoffen und zum Glauben an Ostern als das ewige Fest des Lebens Gottes kommen können. Von dieser Frage ist offensichtlich bereits die frühe Kirche bewegt gewesen. Dies zeigt vor allem die Perikope von den Jüngern auf dem Weg nach Emmaus, die nicht nur die längste, sondern auch die eindrücklichste Ostergeschichte im Neuen Testament enthält.

Hinweis: Dieser Artikel ist vor Abschluss des Probeabos erschienen, weswegen er in diesem nicht enthalten ist.
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