In Feiertagslaune – obwohl gar kein Feiertag ist – brechen wir zur „Hostaria Da Cesare“ auf. Es ist unser letztes Treffen in diesem Jahr und der römische Kollege erinnert an alte Zeiten. Und da ist man bei „Da Cesare“ goldrichtig, einem der ganz alten Lokale im Stadtteil Prati, das schon Mussolinis Marsch auf Rom erlebt hat. Das war 1922. Um die 70 Jahre später traf sich in der Hostaria regelmäßig die Redaktion des polit-katholischen Monatsmagazins „30 Giorni“, das unter dem Titel „30 Tage in Kirche und Welt“ sogar einige Jahre auf Deutsch zu haben war. Seither kennen wir uns, der Kollege und ich.
Ratzingers Erbe
Wenn man im alteingesessenen „Da Cesare“ essen geht, werden wie automatisch alte Zeiten wieder wach.
