Genau 80 Jahre liegt das Ereignis in diesem Jahr zurück: Am 20. Juli 1944 verübte Graf Stauffenberg mithilfe zahlreicher Mitverschwörer das Attentat auf Hitler. Es schlug fehl. Stauffenberg und zahlreiche seiner Kameraden wurden noch am Abend des Tages hingerichtet. In den folgenden Tagen nutzte das Regime den Anschlag, um verdächtige Offiziere, potenzielle oder frühere Gegner zu inhaftieren oder zu ermorden. Seit den frühen 1950er Jahren ist die Tat Stauffenbergs in Gedenkveranstaltungen wachgehalten worden. Bis heute werden im Bendlerblock in Berlin, wo Stauffenberg erschossen wurde, und in der Gedenkstätte Plötzensee an die Ereignisse des 20. Juli 1944 erinnert.
Gottes „unbekannte Soldaten“
Zwischen Selbstbewahrung und Resistenz: Warum der Widerstand der katholischen Volkskirche gegen das nationalsozialistische Regime nur passiv war.
