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Gottes „unbekannte Soldaten“

Zwischen Selbstbewahrung und Resistenz: Warum der Widerstand der katholischen Volkskirche gegen das nationalsozialistische Regime nur passiv war.
Seligsprechung der Lübecker Märtyrer am 25. Juni 2011
Foto: imago stock&people | Seligsprechung der Lübecker Märtyrer am 25. Juni 2011. Die drei Kapläne Johannes Prassek, Hermann Lange und Eduard Müller wurden am 10. November 1943 hingerichtet, weil sie die Verbrechen der Nazis angeprangert hatten. Der ebenfalls hingerichtete evangelische Pastor Karl Friedrich Stellbrink wurde bei dieser Gelegenheit geehrt.

Genau 80 Jahre liegt das Ereignis in diesem Jahr zurück: Am 20. Juli 1944 verübte Graf Stauffenberg mithilfe zahlreicher Mitverschwörer das Attentat auf Hitler. Es schlug fehl. Stauffenberg und zahlreiche seiner Kameraden wurden noch am Abend des Tages hingerichtet. In den folgenden Tagen nutzte das Regime den Anschlag, um verdächtige Offiziere, potenzielle oder frühere Gegner zu inhaftieren oder zu ermorden. Seit den frühen 1950er Jahren ist die Tat Stauffenbergs in Gedenkveranstaltungen wachgehalten worden. Bis heute werden im Bendlerblock in Berlin, wo Stauffenberg erschossen wurde, und in der Gedenkstätte Plötzensee an die Ereignisse des 20. Juli 1944 erinnert.

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