Manchmal genügt ein einziger Satz der Schrift, um den Horizont der Welt aufzureißen. Der Beginn des Johannesevangeliums gehört zu diesen Sätzen: „Im Anfang war das Wort.“ (Joh 1,1) Kein Bericht aus Betlehem, keine Hirten, kein Stall, stattdessen ein Blick in die Tiefen Gottes. Weihnachten erscheint hier nicht als rührende Episode, sondern als kosmisches Ereignis. Der ewige Ursprung beugt sich hinab in den Lauf der Geschichte.
Gott will in dieser Welt wohnen
Jesus kommt an Weihnachten in die Welt. Er wohnt unter uns und schenkt neue Würde. Seine Gegenwart bleibt – und wartet auf unsere Antwort.
