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Das Wunder des gemeinsamen Lebens

Wer war Frère Roger? Eine neuaufgelegte Biografie bringt den Gründer von Taizé und seinen Beitrag zur Versöhnung näher.
Frère Roger und Johannes Paul II.
Foto: Imago/Eastnews | Frère Roger begrüßt Papst Johannes Paul II. 1986 in Taizé.

Taizé dürfte nahezu jedem Christen ein Begriff sein – selbst wenn man das Dorf im südlichen Burgund, in dem die gleichnamige Brüdergemeinschaft in den 1940er-Jahren entstand, noch nicht persönlich besucht hat. Die internationalen Jugendtreffen, die seit mehr als fünfzig Jahren unter der Teilnahme von oft zehntausenden jungen Christen stattfinden, ebenso wie die Gebete und die charakteristischen Taizé-Gesänge, haben den ökumenisch ausgerichteten Orden über alle Grenzen hinaus bekannt gemacht. So wurden etwa die Texte der einstrophigen religiösen Gesänge in mehr als fünfzig Sprachen übersetzt und auf allen Kontinenten veröffentlicht.

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