Gott aber hat ihn am dritten Tag auferweckt“ (Apg 10, 40) – mit dieser Aussage bezieht sich der in der Apostelgeschichte predigende Petrus auf die Zeitstruktur von Passion und Auferstehung Jesu. Den Evangelien nach ist Jesus an einem Freitag gekreuzigt worden. Am darauffolgenden Tag, dem Sabbat, lag er im Grab. Am Sonntagmorgen dann, dem „ersten Tag der Woche“ (Joh 20, 1), haben die Frauen das Grab leer aufgefunden. Dieses Drei-Tage-Schema spiegelt sich entsprechend auch in den konkreten liturgischen Feiern wider, von Karfreitag bis zum Ostersonntag, worin Tod und Auferstehung Jesu immer wieder entsprechend nachempfunden werden. Der Zeitraum der drei Tage beziehungsweise die Betonung des dritten Tages bezeichnet ...
Das Leben dank Ostern neu denken
Von Karfreitag bis Ostern: Das Drei-Tage-Schema der Bibel und seine Bedeutung für die Auferstehung Jesu.
