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Beerdigungskultur: Am Ende war das Feuer

Die Einäscherung ist heute scheinbar selbstverständlich. Doch dahinter steht ein äußerst steriles Weltbild, schreibt Lorenz Jäger.
Hygienisch, nüchtern, steril: Feuerbestattungen zeugen von einem ganz bestimmten Weltbild.
Foto: picture alliance/dpa | Rolf Vennenbernd | Hygienisch, nüchtern, steril: Feuerbestattungen zeugen von einem ganz bestimmten Weltbild.

Geht man nach Film und Fernsehen, dann gilt die Feuerbestattung längst als die selbstverständliche Form der Beisetzung. Jedes Bewusstsein davon, dass auch in deutschen Großstädten noch vor wenigen Jahrzehnten andere Sitten herrschten, ist verschwunden. Beerdigungen im Sarg sind für das Kino nur noch dort zwingend, wo es sich um gefallene amerikanische Militärhelden handelt, um Bosse der Mafia oder um den europäischen Hochadel. Also merkwürdigerweise dort, wo man den großen Stil erwartet. Das ist kein Ästhetizismus.

Hinweis: Dieser Artikel ist vor Abschluss des Probeabos erschienen, weswegen er in diesem nicht enthalten ist.
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