MENÜ
Klarer Kurs, Katholischer Journalismus
Archiv Inhalt Wochenheiliger

Nicht im Warmen sitzen, wenn Andere leiden

Er ist einer der 50 Märtyrer, die Papst Leo kürzlich selig sprach: Der Jesuit Victor Dillard. Er starb im nationalsozialistischen Deutschland für französische Zwangsarbeiter.
Victor Dillard
Foto: KNA-Bild | Der Jesuit Victor Dillard gab sein Leben am 12. Januar 1945 im Konzentrationslager Dachau zum Opfer für die Kirche und für die Arbeiter.

Am 9. November 1919 stürzte sich eine kleine Gruppe junger Männer gut gelaunt in das Pariser Nachtleben. Nach den Schrecken des Ersten Weltkriegs, den einige von ihnen an der Front miterlebt hatten, sollte für sie jetzt das Leben richtig beginnen. Sie dinierten im Maxim’s, besuchten ein Varieté und zogen durch die Bars der französischen Hauptstadt. Am Ende des feuchtfröhlichen Abends machte der 21-jährige Victor Dillard seinen Freunden eine überraschende Verkündigung: „Meine Lieben, das war das letzte Mal, dass ich euch das Restaurant bezahlt habe. Morgen trete ich ins Noviziat der Jesuiten in Baumont-sur-Oise ein.“ Gut zwei Jahrzehnte später, am 12. Januar 1945, starb er qualvoll im Konzentrationslager Dachau bei München.

Hinweis: Dieser Archiv-Artikel ist nur für unsere Digital-Abonnenten verfügbar.
Gratis-Abo
0,00 €
für 3 Wochen
  • Lieferung endet automatisch
  • Ohne Risiko
  • 3 Wochen gratis ePaper *
Unsere Empfehlung
Ohne Abo lesen
Nur zahlen, wenn
gelesen wird
  • Volle Flexibilität
  • Jederzeit unterbrechen
  • Unbegrenzter Zugriff auf die-tagespost.de
  • Unbegrenzter Zugriff auf alle ePaper-Ausgaben
Jetzt starten
Digital-Abo
15,50 €
monatlich
  • Monatlich kündbar
  • Unbegrenzter Zugriff auf die-tagespost.de.
  • Unbegrenzter Zugriff auf alle ePaper-Ausgaben.
Ohne Abo lesen
Zurück zur Übersicht
Digital-Schnupperabo