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Klarer Kurs, Katholischer Journalismus
Archiv Inhalt GEDENKTAG 30. JANUAR

Maria Bolognesi: Von Armut und Krankheit zur Seligsprechung

Durch ihre Fürsprache entrann 1994 ein zweijähriger Junge dem Tod. Von den Dorfkindern verstoßen, entwickelte die Mystikerin selber schon als Kind eine tiefe Religiosität.
Selige Maria Bolognesi
Foto: San Paolo | Stets gekleidet in schlichtem Schwarz, kümmerte sich die italienische Selige aus einem Bergdorf in Venetien um Waisenkinder, half armen Familien und besuchte Kranke.

Am 2. Februar 1994 wurde ein zweijähriger Junge als Notfall in eine Klinik im oberitalienischen Vicenza eingeliefert. Seine Haut hatte durch eine allergische Reaktion auf ein Medikament am ganzen Körper Blasen geworfen und war verbrannt. Dann hörte sein Herz auf zu schlagen und die Ärzte begannen, das Kleinkind zu reanimieren. Während sie verzweifelt um sein Leben kämpften, betete die Großmutter des Jungen für ihn. Auf der Suche nach der Maria-Hilf-Novene fiel ihr ein Bildchen von Maria Bolognesi in die Hände, das sie mit solcher Kraft anzog, dass sie der Dienerin Gottes das Leben ihres Enkels anvertraute. Tatsächlich geschah ein Wunder: Nach fast zwei Stunden vergeblicher Reanimierungsversuche setzte sein Herzschlag wieder ein.

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