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Klarer Kurs, Katholischer Journalismus
Archiv Inhalt 30. September: Der Wochenheilige

Hl. Hieronymus

Der heilige Hieronymus hatte einen schwierigen Charakter, aber seine literarischen und wissenschaftlichen Qualitäten stehen außer Frage.
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Foto: Walters Art Museum (Baltimore/Ma) | Mit fortschreitendem Alter ließ Hieronymus‘ Sehkraft immer mehr nach, so dass er schließlich darauf angewiesen war, dass andere ihm Texte vorlasen und für ihn schrieben.

Um das Jahr 370, unter dem Pontifikat von Papst Damasus I., ging man in der Kirche dazu über, die Liturgie auf Latein statt – wie vorher üblich – auf Griechisch zu feiern. Daher mussten die bereits bestehenden lateinischen Übersetzungen des Alten und des Neuen Testaments revidiert und vereinheitlicht werden, um eine tragfähige liturgische Grundlage zu schaffen. Mit dieser Aufgabe betraute Damasus seinen Sekretär Hieronymus, der aufgrund seiner klassischen Bildung nicht nur ein sehr elegantes Latein sprach und schrieb, sondern auch des Griechischen und des Hebräischen mächtig war. So entstand die lateinische „Vulgata“, die bis in die Neuzeit hinein die liturgisch grundlegende Bibelübersetzung blieb.

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