Am 13. Dezember wurden in der Kathedrale Notre Dame in Paris im Namen von Papst Leo XIV. 50 Märtyrer seliggesprochen, die zwischen 1944 und 1945 von den Nationalsozialisten aus Glaubenshass getötet wurden. Es waren überwiegend junge Männer – Priester, Seminaristen und engagierte Laien –, die im Rahmen der von den französischen Bischöfen ins Leben gerufenen „Mission St. Paul“ freiwillig in das nationalsozialistische Deutschland gingen, um Seelsorgearbeit unter den mehr als 300.000 französischen Zwangsarbeitern zu leisten, die in den Rüstungsbetrieben und in der Landwirtschaft deutsche Arbeitskräfte ersetzen sollten.
Seelsorger im Kohlekraftwerk
Der junge Claude-Colbert Lebeau ging 1943 nach Deutschland, um französischen Zwangsarbeitern beizustehen. Papst Leo sprach ihn kürzlich mit 49 anderen Märtyrern selig.
