Seligsprechungen sind dem liturgischen Wandel unterworfen. Die Erhebung des Mexikaners Dario Acosta Zurita zur Ehre der Altäre veranschaulicht das. Bis 1662 hatte der Ritus auf lokaler Ebene stattgefunden. Papst Alexander VII. zentralisierte ihn, als er am 8. Januar 1662 die Seligsprechung von Franz von Sales durch den Bischof von Soissons nicht in dessen Heimatdiözese, sondern in der Petersbasilika in Rom vornehmen ließ. 1971, ab der Seligsprechung von Maximilian Kolbe, wurden die Seligsprechungen ganz zur „Chefsache“: Die Seligsprechungsmesse wurde nicht nur in Rom, sondern auch unter dem Vorsitz des Papstes gefeiert.
Ein Märtyrer im Kugelhagel
Er wurde in der Kirche erschossen: Der Priester Dario Acosta Zurita war mit nur 22 Jahren einer der jüngsten Märtyrer des mexikanischen Bürgerkrieges.
