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Die Frau, die Koreas Kirche mitbegründete

Die selige Columba Kang Wan-suk gehörte zu den ersten Katechetinnen Koreas, brachte den katholischen Glauben bis in königliche Kreise – und starb 1801 als Märtyrerin.
Die selige Columba Kang Wan-suk
Foto: Ökumenisches Heiligenlexikon | Dank der seligen Columba erreichte erstmals ein katholischer Priester Seoul und Umgebung, um dort missionarisch tätig zu sein.

An der Spitze des „Weltverfolgungsindex“, der jährlich von dem überkonfessionellen Hilfswerk „Open Doors“ herausgegeben wird, um auf Christenverfolgungen weltweit aufmerksam zu machen, steht schon lange das Land Nordkorea. Über die Katholiken in der extrem abgeschotteten Diktatur mit staatlich verordnetem Herrscherkult ist so gut wie nichts bekannt. Seit der Staatsgründung im Jahr 1948 unter sowjetischer Ägide sind zahlreiche Christen ermordet oder in Straflager eingeliefert worden, wo sich ihre Spur verliert. Für viele dieser Märtyrer – darunter deutsche Missionsbenediktiner aus dem Kloster Tok-Won, die bereits in das „Deutsche Martyrologium des 20.

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