Die letzte Adventswoche ist eine liturgisch besonders intensive Zeit, in der alles von der Erwartung der Geburt des Erlösers durchdrungen ist. In der Vesper stehen vor dem „Magnificat“ die feierlichen O-Antiphonen, die seit dem 7. Jahrhundert belegt sind. Sie sind auch Teil der Weihnachtsnovene, mit der die Kirche sich seit dem 17. Jahrhundert auf das große Hochfest vorbereitet. Die Heiligengedenktage treten in dieser hohen Zeit in den Hintergrund, aber das „Martyrologium Romanum“ verzeichnet auch in dieser Woche einige Selige und Heilige, darunter am 21.
Der heilige Unheilsprophet Micha
Die letzte Adventswoche ist von Erwartung erfüllt. Der Prophet Micha kündigt einen künftigen Herrscher an: aus Bethlehem.
