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Begegnung mit dem sanften, nahen Gott

Vor 100 Jahren wurde Therese von Lisieux heiliggesprochen. Der Pastoraltheologe Andreas Wollbold hebt die unspektakuläre Handschrift einer für die damalige Zeit neuen Frömmigkeit hervor.
Die heilige Theres von Lisieux
Foto: FranckA123 via imago-images.de | Rosen wollte sie auf die Erde regnen lassen – und auf aller Welt riefen die Gläubigen ihre Fürsprache an: Am 17. Mai 2025 wurde Therese von Lisieux heiliggesprochen.

Herr Professor Wollbold, was hat Therese in 24 kurzen Lebensjahren vollbracht, dass die Kirche ihr den heroischen Tugendgrad zuerkannte und sie 1925 heiligsprach? Darf ich die Frage umkehren: Was hat Gott in diesen 24 Lebensjahren vollbracht? Denn in der Präfation von Heiligenfesten heißt es in Anlehnung an den heiligen Augustinus: „In der Krönung ihrer Verdienste krönst du das Werk deiner Gnade.“ Gott wollte in der kleinen Therese einen großen, weithin sichtbaren Leuchtturm des Vertrauens und der Liebe errichten. Heroischer Tugendgrad, das heißt eigentlich nicht, dass jemand ein Akrobat der Askese gewesen war. Er ist für die Kirche vielmehr ein Anzeichen dafür, dass da ein Leben ist, das ohne die Gnade Gottes unmöglich ...

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