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Assisis vergessener Schutzpatron

Assisi ist weltweit mit dem heiligen Franziskus verbunden. Lange vor ihnen lebte dort der heilige Märtyrerbischof Rufinus. Um seine Reliquien gab es einmal ein großes Tauziehen.
Rufinus
Foto: IN | Rufinus stammt einer Legende nach aus der römischen Provinz „Bithynia et Pontus“, heute Türkei, wo er gegen Ende des zweiten Jahrhunderts geboren wurde. Er war verheiratet.

Die kleine umbrische Stadt Assisi ist als Heimat des heiligen Franziskus weltberühmt. Die Basilika San Francesco mit den Fresken von Giotto und der Grablege des „Poverello“ erhebt sich weithin sichtbar etwas oberhalb der Stadt am Fuße des Monte Subasio. Geradezu unscheinbar ist dagegen die im mittelalterlichen Stadtkern gelegene Kathedrale des Bistums Assisi-Nocera Umbra-Gualdo Tadino. Sie ist dem heiligen Rufinus geweiht, der als erster Bischof von Assisi und Schutzpatron des Bistums verehrt wird. Sein Gedenktag ist der 11. August. Rufinus’ Leben ist nur legendenhaft überliefert, in einer im neunten Jahrhundert aufgezeichneten Vita.

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