Als Papst Franziskus im Jahr 2019 Marokko besuchte, ging ein Foto um die Welt: Der Papst küsste die Hand des 95-jährigen Trappisten Jean-Pierre Schumacher, des letzten Überlebenden der Mönche des Klosters „Notre Dame de l’Atlas“ im algerischen Gebirgsdorf Tibhirine. Sieben seiner Mitbrüder waren 1996 von radikalen Islamisten entführt und ermordet worden. Nur er und sein Mitbruder Amédée, die Pfortendienst taten, entkamen dem Blutbad. Bruder Jean-Pierre war auch am 8. Dezember 2018 im algerischen Oran anwesend, als die sieben ermordeten Trappisten zusammen mit zwölf weiteren Märtyrern aus dem algerischen Bürgerkrieg seliggesprochen wurden.
Eine Oase christlicher Freundschaft
Papst Leo reist nach Marokko: Wo das Zeugnis der Märtyrer von Tibhirine heute weiterwirkt.
