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Großpfarreien: Verwaltung statt Verkündigung?

Streitpunkt Strukturreform: Das Erzbistum Freiburg spricht von Zukunftsfähigkeit, Priester und Laien von mangelnder Kommunikation, Degradierung, Enteignung und Bürokratie.
Freiburger Münster
Foto: Imago | Das Erzbistum Freiburg reagiert mit seiner Reform auf weniger Gläubige, Ehrenamtliche, pastorale Mitarbeiter und Priester und abnehmende Kirchensteuereinnahmen.

Das Erzbistum Freiburg setzt den Rotstift an: Im Januar 2026 trat dort im Zuge der Kirchenentwicklung 2030 eine Strukturreform in Kraft, welche 1057 in 224 Seelsorgeeinheiten zusammengefasste Pfarrgemeinden aufhob und 36 neue Pfarreien errichtete. Von den etwa 260 aktiven Priestern des Erzbistums wurden 36 als leitende Pfarrer neu ernannt. Ihnen stehen 36 stellvertretende Pfarrer zur Seite, die übrigen Pfarrer wurden zu Pfarrvikaren („Kooperatoren“) herabgestuft. Das Vermögen der alten Pfarrgemeinden wurde den neuen Großpfarreien übertragen.

Hinweis: Dieser Artikel ist vor Abschluss des Probeabos erschienen, weswegen er in diesem nicht enthalten ist.
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