Überraschung in der sommerlichen Saure-Gurken-Zeit: Der Mainzer Bischof Peter Kohlgraf hat mit seinem Persilschein für die Laienpredigt weltweit Aufmerksamkeit erregt. Dass in den sozialen Netzwerken einmal mehr über teutonischen Eigensinn gegenüber dem Papst diskutiert wird, liegt zum einen an einem eingespielten Muster: Die Argumentation des Mainzer Oberhirten bedient perfekt das Bild, das Katholiken in Europa, Übersee und anderswo durch den Synodalen Weg von der Mehrzahl der deutschen Hirten gewonnen haben.
Falsches Thema, große Wirkung
Der Mainzer Bischof Kohlgraf hat mit seinen Einlassungen zur Laienpredigt Reichweite erzielt. Anderes wäre wichtiger.
