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Zuspruch, Trost und Hoffnung zum Jahreswechsel

Die Geschichte der Postkarten mit Neujahrswünschen in einer Ausstellung der Benediktinerabtei Königsmünster.
Postkarten
Foto: Hoensbroech | Altabt Stephan Schröer hat die aufwändige Präsentation der Neujahrsgrüße in Königsmünster zusammengetragen. Hoffen und Bangen lagen auch in früherer Zeit zum Jahreswechsel eng beieinander.

1. Teil, 29. Dezember Stolz wie eine Trophäe stemmt der Soldat den Weihnachtsbaum in die Höhe: „Weihnacht 1914“. Zwei Jahre später heißt es auf einer Neujahrskarte: „Ich wünsch uns sei der Friede / In diesem Jahr beschieden“. Doch bis dahin dauerte es noch zwei weitere Jahre. Eine Druckgraphik vom Jahresende 1917 wünscht „Tod dem Tod“, eine andere zum Jahreswechsel 1918/1919 zeigt unbekleidete Gestalten, die um ein riesiges Kreuz, auf dem ein Skelett angenagelt ist, tanzen. Der Krieg ist vorbei, eine neue Zeit mit der Hoffnung auf Frieden, Stabilität und Gemeinschaft beginnt. „Pereat mors floreat vita“ (Möge der Tod vergehen, möge das Leben blühen) lautet die Inschrift auf der Tafel über ...

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