Der „Taufboom“ in Frankreich und die Rückkehr junger Menschen in die Kirche in Großbritannien erregen seit letztem Jahr auch in der säkularen Presse Erstaunen. Mittlerweile zeigen sich auch im deutschen Sprachraum erste Vorboten eines stillen Aufbruchs. Aus verschiedenen Städten und Kirchorten berichteten Pfarrer von einer überdurchschnittlich hohen Zahl an Messteilnehmern am Aschermittwoch, darunter gerade auch junge Menschen. Auch die Zahl der Erwachsenentaufen und (Wieder-)Eintritte steigt in Deutschland schüchtern an. Freilich bewegen sie sich mit rund 7.000 Neuzugängen im Jahr 2025 noch lange nicht auf dem Niveau Frankreichs, wo sich 2026 voraussichtlich über 20.000 Jugendliche und junge Erwachsene an Ostern taufen ...
Wer kommt, wer geht?
Die Zahl der (Wieder-)Eintritte und Erwachsenentaufen steigt auch in Deutschland. Gleichzeitig verlassen weiterhin Tausende die Kirche. Das ist Grund genug, nachzuforschen.
