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Weihnachten als unfrommer Zauber

Wie der Glaube an das Weihnachtsgeheimnis säkularisiert wurde – und welcher Weg wieder zum wahren Kern des Festes zurückführt.
A Christmas Carol USA 1938
Foto: imago stock&people (imago stock&people) | In Dickens' Weihnachtsgeschichte (hier Filmszene aus dem Jahr 1938) besteht der „wahre“ Weihnachtsgeist in der Freude am Geben und der Erkenntnis, dass die Freude an der Freude der anderen mehr Befriedigung schenkt als die Akkumulation des Kapitals.

Was kennzeichnet das moderne, entchristlichte Weihnachtsfest? Auffallend ist der Versuch, verzaubernde Stimmung herzustellen, mit einer Geschenkfeier als Mittelpunkt, möglichst mit Kindern, sowie eine gesteigerte sozial-karitative Spendenbereitschaft. Beide Aspekte haben ihren Ursprung im 19. Jahrhundert. Zwei literarische Werke, die sich „Weihnachtslied“ nennen, haben dieses Verständnis formuliert und propagiert. Theodor Storm (1817–1888) hat sein Gedicht „Weihnachtslied“ erstmals 1852 veröffentlicht: (1) „Vom Himmel in die tiefsten Klüfte/ Ein milder Stern herniederlacht;/ Vom Tannenwalde steigen Düfte/ Und hauchen durch die Winterlüfte,/ Und kerzenhelle wird die Nacht.// (2) Mir ist das Herz so ...

Hinweis: Dieser Artikel ist vor Abschluss des Probeabos erschienen, weswegen er in diesem nicht enthalten ist.
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