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Upgrade für Dombesucher

Mehr Andacht, weniger Reliquienverehrung: So funktioniert die neue Zweiteilung des Kölner Doms nach der Einführung der Eintrittspreise. Ein Erfahrungsbericht.
Kölner Dom
Foto: IMAGO/BODE (www.imago-images.de) | Kein Kassenhäuschen im Dom: Besuchertickets lassen sich am besten online erstehen. Beter kommen kostenlos in das Gotteshaus.

Wie erleben Kölnbesucher den Dom drei Tage nach der Einführung von Eintrittspreisen? Auf den ersten Blick hat sich nichts verändert: Besucher aller Altersgruppen strömen in dichten Reihen in Deutschlands bekanntestes Gotteshaus. Noch hat das Metropolitankapitel keine offiziellen Zahlen, doch jeder kann beobachten, dass es an den Hauptportalen weder Klagen noch Diskussionen gibt. Wer kein Onlineticket mitbringt, kann in der ehemaligen Buchhandlung Kösel neben dem Römisch-Germanischen Museum ein klassisches Ticket erwerben. Die Kommerzialisierung des Doms durch den befürchteten Kassenbereich mit klappernden Münzen und piepsenden Geräten für Kartenzahler bleibt Touristen erspart.

Hinweis: Dieser Artikel ist vor Abschluss des Probeabos erschienen, weswegen er in diesem nicht enthalten ist.
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