Recherchen der Journalisten der Tageszeitung „Rzeczpospolita“ haben ergeben, dass Karol Wojtyła, der spätere Papst Johannes Paul II., als Erzbischof von Krakau die Ahndung von Priestern, die sich des sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen schuldig gemacht hatten, mit großer Ernsthaftigkeit betrieb. Entgegen anderslautender Medienberichte hat er pädophile Priester keineswegs geschützt.
Sein Umgang mit pädophilen Priestern war vorbildlich
Ließ sich der spätere Papst Johannes Paul II. im Umgang mit Missbrauchstätern etwas zuschulden kommen? Nein, meint ein polnischer Journalist, und weist gegenteilige Folgerungen zurück.
