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Priester verbrennen Bücher

Medien ziehen Vergleich zu den Nationalsozialisten – Kirche in Polen distanziert sich

Warschau (KAP/KNA/DT) Katholische Priester haben nach einer Messe in Danzig Bücher und andere mit Okkultismus assoziierte Gegenstände verbrannt. Die von Pfarrer Rafal Jarosiewicz geleitete Stiftung „SMS vom Himmel“ hatte zu der Aktion aufgerufen und Bilder der brennenden Objekte in den Sozialen Netzwerken veröffentlicht. Dies sorgte für Kritik auch von kirchlicher Seite. Polnische Medien zogen Parallelen zu Bücherverbrennungen durch die Nationalsozialisten in Deutschland. „Die Zeit der Bücherverbrennungen ist lange vorbei“, sagte Ireneusz Bradtke dem Sender Radio Gdansk. „Die Sache ist sehr umstritten“, so der Geistliche. Auch die Diözese Koszalin-Kolobrzeg missbilligte die Verbrennung.

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