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Ordnung in den letzten Fragen

Papst Leo reist in die Heimat seines Ordensvaters Augustinus: Ein Blick in das vor 1600 Jahren erschienene Hauptwerk des Bischofs von Hippo „Vom Gottesstaat“.
Papst Leo XIV.
Foto: IMAGO/VATICAN MEDIA (www.imago-images.de) | Dem großen Ordenspatron und Kirchenvater auf den Spuren: Papst Leo XIV. beim Besuch der der Basilika St. Augustinus in Rom.

Ein Klassiker ist ein Werk, das jeder gelesen haben möchte, aber niemand lesen will.“ Dieses bekannte Zitat des amerikanischen Schriftstellers Mark Twain lässt sich unschwer auf Augustins monumentales Werk „Über den Gottesstaat“ anwenden. Nach vierzehnjähriger Arbeit konnte es im Jahr 426 vollständig veröffentlicht werden. Das 1600-jährige Jubiläum dieses Datums und die Reise Papst Leos in die Heimat seines Ordensvaters Augustinus bieten Anlass zur Frage, wie und warum das eingangs formulierte Paradox auf diese Schrift des Bischofs von Hippo, die Papst Leo des Öfteren in offiziellen Ansprachen zitiert hat, zutreffen könnte.

Hinweis: Dieser Artikel ist vor Abschluss des Probeabos erschienen, weswegen er in diesem nicht enthalten ist.
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