Hab Mut, steh auf!“ Dieses Leitwort des Katholikentages in Würzburg will uns aufrütteln. Es ist der Perikope in Mk 10,49 über die Heilung des blinden Bartimäus entnommen. Das herausfordernde Motto stellt uns damit, wenn wir redlich mit der biblischen Quelle umgehen, Bartimäus als Vorbild vor. Wozu aber sollen wir eigentlich mit ihm Mut haben und aufstehen? Erste öffentliche Assoziationen beim Hören des Leitwortes kreisen da nicht vordringlich um das Wunder Jesu. Vielmehr wirkt es wie ein Weckruf zum beherzten Kampf in unruhiger Zeit: im wahrsten Sinne zu einem Aufstand der Anständigen etwa für Klimaziele, Kirchenreform und Genderthemen oder gegen Kriegstreiberei, politische Autokraten und Superreiche. Oder andere Themen, die ...
Nicht vergessen: „Er ruft dich“
Bei „Steh auf“ geht es ans Fundament: In der Jesusbeziehung eine neue Haltung der Hoffnung zu sich und zum Leben einzunehmen. Eine ethische Exegese zum Leitwort des Katholikentages.
