Die ersten christlichen Gemeinden bildeten sich in Großstädten der Antike – Rom und Jerusalem. Wie sich die christliche Botschaft in der frühen Kirche in einem heidnischen Umfeld verbreitete, lässt sich heute in Großstädten mit einem hohen Anteil Konfessionsloser erahnen. Beispiel Berlin: Gut 82 Prozent der Stadtgesellschaft gehören keiner christlichen Kirche an. Wer nach dem Kirchenaustritt wieder Kontakt zur Herde aufnehmen will, findet in lebendigen Pfarreien wie St. Christophorus neben der ordentlichen Seelsorge und dem Rosenkranzgebet eine Bandbreite unkonventioneller Türöffner: die Jüngerschaftsschule, High-Noon-Gebet in der Mittagszeit, das Heilig-Geist-Seminar, das pallottinische Nachtgebet und die Meditation im Alltag.
Katechetischer Aufbruch
Dass Glaubensvermittlung auch unter den Bedingungen der säkularisierten Gegenwart gelingen kann, zeigen vor allem Initiativen jenseits der üblichen diözesanen Strukturen. Eine Auswahl.
