Die Rhetorik der Krise mutet in den vergangenen Jahren wenig neu an. Und auch in der kommenden Zeit dürfte die ökonomische und geistige Verunsicherung, die sich zumindest Europas bemächtigt hat, schwerlich schwinden. Wer zum passiven Zuschauer oder bloßen Erdulden herabgedrückt ist, ist der entlastenden Versuchung von Hohn und Spott besonders ausgeliefert. Kaum ein Schlagwort hat zuletzt medial mehr einstecken müssen als Francis Fukuyamas These vom „Ende der Geschichte“.
Jeder von uns ist für die Geschichte verantwortlich
