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Ehemaligen Klarissen drohen Haftstrafen wegen Vernachlässigung älterer Mitschwestern

Nach dem Bruch mit Rom stehen sieben frühere Ordensschwestern aus dem spanischen Belorado vor einem Strafverfahren. Ihnen drohen Haftstrafen von bis zu zwölf Jahren.
Ehemalige Klarissen des spanischen Klosters Belorado
Foto: IMAGO/H.Bilbao (www.imago-images.de) | Die ehemaligen Klarissen des spanischen Klosters Belorado, die 2024 exkommuniziert wurden, müssen sich nun vor Gericht verantworten.

Sieben ehemalige Klarissen des spanischen Klosters Belorado, die 2024 exkommuniziert wurden, müssen sich nun vor Gericht verantworten. Ihnen wird vorgeworfen, fünf hochbetagte Mitschwestern vernachlässigt, erniedrigend behandelt und unter Druck gesetzt zu haben. Außerdem geht es um unterlassene Hilfeleistung, Nötigung, Untreue im Geschäft und Unterschlagung.  Nach Abschluss des Ermittlungsverfahrens im Mai wurden nun die Strafanträge gestellt: Staatsanwaltschaft und Privatkläger fordern für jede der sieben ehemaligen Klarissen von Belorado zwölf Jahre Haft. Als Nächstes soll entschieden werden, ob das Hauptverfahren eröffnet wird. Die früheren Schwestern weisen die Vorwürfe entschieden zurück. Sie sprechen von „Verfolgung ...

Hinweis: Dieser Artikel ist vor Abschluss des Probeabos erschienen, weswegen er in diesem nicht enthalten ist.
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