Bei jedem Konklave richten sich weltweit Millionen von Augen auf Rom – oft in der stillen Hoffnung, der neue Papst könnte aus einer bestimmten Region stammen. Das gilt für Katholiken in Afrika ebenso wie für Gläubige anderer Kontinente. Für Menschen aus Afrika, einem riesigen Gebiet, das oft als nicht würdig oder nicht reif genug betrachtet wird, einen Nachfolger Petri hervorzubringen, weckt jede schwarze Rauchwolke aus der Sixtinischen Kapelle freudige Erwartung; die weiße Rauchwolke hingegen kann das Ende des Traums bedeuten.
Die Universalität der Kirche braucht ein Gesicht
Für Afrikas Christen ist der Nachfolger Petri eine Chance, um gehört zu werden.
