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Klarer Kurs, Katholischer Journalismus
Plus Inhalt Kirchliche Ehelehre

Die Kirche ist Mutter, keine Notarin

Ein Forschungsbericht plädiert für eine pastoral sensiblere Ehelehre. Die Studie ist sich der Grenzen ihres westlichen Blickwinkels bewusst – und genau darin liegt eine Chance.
Zehn Jahre nach dem nachsynodalen Schreiben „Amoris Laetitia"
Foto: IMAGO (www.imago-images.de) | Auch zehn Jahre nach dem nachsynodalen Schreiben „Amoris Laetitia“ gibt es noch Redebedarf zur kirchlichen Ehelehre, insbesondere zum Umgang mit wiederverheirateten Geschiedenen.

60 Jahre nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil und zehn Jahre nach „Amoris Laetitia“ bleibt die Spannung zwischen kirchlicher Ehelehre und den komplexen Familienwirklichkeiten der Gegenwart eines der heikelsten Felder katholischer Theologie. In Rom hat die mit der Katholischen Universität im belgischen Löwen (KU Leuven) verbundene „International Academy for Marital Spirituality (INTAMS)“ kurz vor Christi Himmelfahrt einen Forschungsbericht vorgestellt, der diese Spannung neu vermessen will – behutsam, akademisch fundiert und mit dem ausdrücklichen Anspruch, „die Lehre und das Kirchenrecht in einem Geist der Barmherzigkeit weiterzuentwickeln“.

Hinweis: Dieser Artikel ist vor Abschluss des Probeabos erschienen, weswegen er in diesem nicht enthalten ist.
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