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„Die Bereitschaft zum Beichten ist in Santiago höher“

Pfarrer Stephan Gras arbeitet in der Pilgerseelsorge am Grab des Apostels Jakobus vor allem als Beichtvater. Und ist sich sicher: „Von dieser Kathedrale geht viel Gutes aus“.
Jakobsweg
Foto: IMAGO/Romy Arroyo Fernandez (www.imago-images.de) | Die besten Zeiten sind die allein: Jakobsweg in Spanien.

Herr Pfarrer Gras, welche Aufgaben übernehmen Sie in der Pilgerseelsorge in Santiago de Compostela? Und: Was genießen Sie als Seelsorger vor Ort besonders? Die deutschsprachige Pilgerseelsorge arbeitet in Teams von üblicherweise drei Personen, unter ihnen ein Priester für dessen spezifische Aufgaben: tägliche deutsche Messe und tägliches Angebot in der Kathedrale zu Beichte bzw. Einzelgesprächen.Außerdem bieten die anderen Mitglieder des Teams Erreichbarkeit im mehrsprachigen offiziellen Pilgerzentrum zu offenen Gesprächsrunden über die Erfahrungen auf den Caminos und abends einen geistlichen Rundweg durch den Kreuzgang der Kathedrale an. Für mich als Priester sind die Einzelgespräche besonders wertvoll: sehr viele Beichten auf ...

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