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Das Ende der Schwarzen Legende

Beim ersten Besuch Papst Leos in Spanien zeigt sich die Kirche von ihrer starken Seite.
Papst Leo vor Abflug nach Spanien
Foto: IMAGO / Catholicpressphoto | Der Papstbesuch korrigiert säkulare Sehschwächen: Ohne Caritas, Schulen wären viele Spanier und Migranten arm dran.

Der erste Besuch Papst Leos auf der iberischen Halbinsel darf schon heute als historisch gelten. 90 Jahre nach dem Spanischen Bürgerkrieg laden die Repräsentanten des säkularen Staates, darunter auch die politischen Enkel der Christenverfolger jener tragischen Jahre, ins Parlament ein. Es ist ein unausgesprochenes Eingeständnis, dass die Kirche auch den Genossen etwas zu sagen hat. Andere Institutionen haben sich diskreditiert. Auf die in Korruptionsaffären verstrickte rote Regierung schauen die Spanier verächtlich herab, das Königshaus hat durch familiäre Skandale Glanz eingebüßt, der Spanische Fußballverband fiel durch Sexismus auf.

Hinweis: Dieser Artikel ist vor Abschluss des Probeabos erschienen, weswegen er in diesem nicht enthalten ist.
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