„Was steht ihr da und schaut zum Himmel?“ (Apg 1,11) könnte man einer oberbayerischen Gemeinde zurufen, wenn sie Christi Himmelfahrt bildlich inszeniert: Eine Jesusfigur wird langsam nach oben unter das Dach der Kirche gehoben. Meter um Meter schwebt die Figur in den Freskenhimmel hinauf, bis sie unter den Blicken der Gläubigen verschwunden ist. Das erinnert an Darstellungen der Himmelfahrt Christi von Giotto und Rembrandt: Christus entschwindet nach oben, während die Jünger zurückbleiben und ihm nachschauen.
Christi Himmelfahrt: Dem Blick des Vaters entgegen
Wenn Jesus in den Himmel emporschwebt, nimmt er die Gläubigen mit. Wir haben Anteil an der Herrlichkeit. Naja, (noch) nicht ganz.
