Nein, es geht nicht um die emotionale Zumutung, auf sozialen Plattformen mit Kritik oder Widerspruch konfrontiert zu werden. Wenn Österreichs Innenministerium von „Hate Crime“ (Hassverbrechen) spricht, sind konkrete Straftaten im Zusammenhang mit einem Vorurteilsmotiv gemeint. Vorurteile alleine fallen weiter unter die Meinungs- und Gewissensfreiheit, doch daraus resultierende Straftaten gegen Leib und Leben, fremdes Eigentum, die Freiheit anderer oder den öffentlichen Frieden hat das Innenministerium in seinem am Montag veröffentlichten Lagebericht für das Jahr 2025 insgesamt 6 751 erfasst.
Christen reagieren nicht mit Hass
Hasskriminalität wird in Österreich immer jünger und digitaler. Religionsfeindlichkeit spielt dabei eine durchaus beachtete Rolle.
