Eines der ältesten christlichen Völker der Welt ist heute auf vielfache Weise in existenzieller Gefahr: das armenische Volk, das nur zum geringeren Teil – rund drei von zehn Millionen – in Armenien selbst lebt, in schwindender Zahl auch in seinen angestammten Siedlungsgebieten in der heutigen Türkei und in Nahost, aber zunehmend in der Diaspora in den USA, in Russland oder Frankreich. Das spätantike Königreich Armenien, auf dessen Boden schon zwei Apostel missioniert hatten, nahm im Jahr 301 das Christentum offiziell als Staatsreligion an, knapp vor Georgien und Äthiopien, aber lange vor dem Imperium Romanum.
„Syrien ist heute ein islamistischer Staat“
Das armenische Christentum dünnt an der Levante immer mehr aus. Der Iran spielt da eine überraschende Rolle.
