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Katholische Zeitung für Politik, Gesellschaft & Kultur
Archiv Inhalt Interview zu Christen im Heiligen Land

„Permanente Notbedingungen“

Im Heiligen Land stehen die Kirchen unter immer stärkerem Druck. Warum Bernard Poggi, Regens des Priesterseminars von Beit Jala, nicht von einem „Christozid“ sprechen will.
„Permanente Notbedingungen“ für Christen im Heiligen Land
Foto: Imago/Debbie Hill | Ein palästinensischer Souvenirhändler schließt seinen Andenkenladen in der Nähe der Geburtskirche in Bethlehem ab. Seit der Pandemie laufen die Geschäfte schlecht.

Zu einem Gebets- und Solidaritätstag für die Christen im Heiligen Land hatten „Kirche in Not“ (ACN) und das Bistum Augsburg am Sonntag ins Haus Sankt Ulrich nach Augsburg eingeladen. Hauptredner war Bernard Poggi, Regens des Priesterseminars in Beit Jala nahe Jerusalem. Er berichtete über die aktuelle Situation der Kirche in Israel und den palästinensischen Gebieten.  Herr Regens, können Sie die Situation der Christen im Heiligen Land schildern? Nach den Angriffen der Hamas vor drei Jahren wurden durch das israelische Militär mehr als 70 000 Menschen im Gazastreifen getötet – was zu einer massiven Vertreibung der Bevölkerung geführt hat. Insbesondere hat sich die christliche Gemeinschaft enorm verkleinert: Heute ...

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